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Montag, September 7, 2026
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Internationale Begegnung in Września – Jugendcamp verbindet vier Partnerstädte Garbsens

Insgesamt verbrachten 24 Jugendliche und acht Betreuende aus Garbsen, Schönebeck, Hérouville und Września eine abwechslungsreiche gemeinsame Woche./Fotos: privat

Garbsen/Polen – Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr am Blauen See in Garbsen fand das zweite Internationale Jugendcamp nun in Garbsens polnischer Partnerstadt Września statt. Insgesamt verbrachten 24 Jugendliche und acht Betreuende aus Garbsen, Schönebeck, Hérouville und Września eine abwechslungsreiche gemeinsame Woche.

Zum Auftakt wurde die Gruppe im Rathaus von Września herzlich durch den Bürgermeister begrüßt. Kaffee, Gebäck und kleine Geschenke sorgten für einen gelungenen Start in das internationale Begegnungsprogramm.

In den folgenden Tagen erhielten die Teilnehmenden zahlreiche Einblicke in die Geschichte und Kultur der Region. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche der historischen Stätte Grzybowo, wo sich die Jugendlichen im Bogenschießen ausprobieren konnten, sowie des Schlosses Rogalin mit Gemäldegalerie und Park. Ein weiterer Höhepunkt war eine persönliche Führung durch das Volkswagen-Werk. Trotz hoher Temperaturen meisterte die Gruppe auch eine Stadtrallye durch Września.

Für sportliche Abwechslung sorgte eine Kajaktour auf der Warthe mit anschließendem Biwak am Fluss. Gemeinsame Gruppenspiele, Schachpartien und weitere Aktivitäten förderten den Zusammenhalt. Dabei spielten die unterschiedlichen Sprachen kaum eine Rolle: Die Jugendlichen verständigten sich spielerisch, erweiterten ihre Fähigkeiten im Umgang miteinander und schlossen neue Freundschaften.

Besonders beeindruckend war am letzten Tag der Besuch des Museums für Lokalgeschichte mit einer Führung zum Thema „Die Kinder von Września“. Bei einem abschließenden Workshop in der Schule Nummer 2 konnten die Jugendlichen kreativ mit Ton arbeiten und Tassen mit Porzellanfarben gestalten. Den Abschluss der Woche bildete ein gemeinsames Lagerfeuer auf dem Campingplatz Lipówka.

Der Städtepartnerschaftsverein Garbsen lobt die hervorragende Vorbereitung und zuverlässige Betreuung durch die Lehrkräfte und die Verwaltung der Stadt Września. Auch das Programm und die Unterbringung hätten wesentlich zum Erfolg der Begegnung beigetragen.

Ein besonderer Dank gilt dem Autohaus Nobbe, das dem Verein unkompliziert einen Vereinsbus zur Verfügung stellte. Ohne diese Transportmöglichkeit hätte die Fahrt in dieser Form nicht stattfinden können.

Die Teilnehmenden und Betreuenden kehrten mit zahlreichen Eindrücken nach Garbsen zurück. Der Blick richtet sich bereits auf das dritte Internationale Jugendcamp, das im August 2027 wieder in Garbsen ausgerichtet werden soll. Für 2028 ist geplant, dass eine der Partnerstädte die Organisation des vierten Jugendcamps übernimmt.

GCN/bs