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Sonntag, September 6, 2026
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Mehrere Einsätze innerhalb weniger Stunden – Feuerwehr Garbsen bei Fahrzeugbrand, Tierrettung und Gasgeruch gefordert

Gleich mehrfach musste die Feuerwehr Garbsen am Freitag, 14. August, zu unterschiedlichen Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken./Fotos: Feuerwehr Garbsen

Garbsen. Gleich mehrfach musste die Feuerwehr Garbsen am Freitag, 14. August, zu unterschiedlichen Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Innerhalb weniger Stunden waren die Einsatzkräfte bei einem Fahrzeugbrand, einer Kleintierrettung sowie einer Meldung über Gasgeruch im Einsatz. In allen drei Fällen konnte die Lage schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Rauchentwicklung aus Motorraum – Feuerwehr löscht Fahrzeugbrand

Der erste Alarm ging am Freitagmorgen um 8.54 Uhr ein. Im Mühlenbergsweg war Rauch aus dem Motorraum eines Fahrzeugs gemeldet worden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Meldung. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Löscharbeiten ein und konnten den Brand im Motorraum schnell ablöschen. Anschließend wurde vorsorglich ein Schaumteppich aufgebracht, um eine erneute Entzündung auszuschließen.

Nach einer abschließenden Kontrolle bestand keine weitere Gefahr. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben.

Katze aus eingeklemmter Lage befreit

Nur rund anderthalb Stunden später, gegen 10.24 Uhr, wurde die Feuerwehr in die Lübecker Straße gerufen. Dort war eine Katze in einem Fenster eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Die Einsatzkräfte befreiten das Tier vorsichtig aus seiner misslichen Lage. Anschließend wurde die Katze zur weiteren Untersuchung und medizinischen Versorgung in die Tierärztliche Hochschule Hannover gebracht.

Für die Feuerwehr endete der Einsatz mit einem glücklichen Ausgang – das Tier konnte wohlbehalten gerettet und in fachkundige Hände übergeben werden.

Gasgeruch am Uranushof – Ursache bleibt unklar

Am Nachmittag um 16.02 Uhr folgte schließlich der dritte Einsatz des Tages. Im Uranushof hatten Anwohner einen ungewöhnlichen Geruch wahrgenommen und einen möglichen Gasgeruch gemeldet.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte tatsächlich einen leichten, an Propan erinnernden Geruch fest. Zur weiteren Untersuchung wurden die Stadtentwässerung Garbsen sowie der Gerätewagen Messtechnik der Feuerwehr Neustadt am Rübenberge hinzugezogen.

Mehrere Messungen verliefen jedoch ohne eindeutiges Ergebnis. Im weiteren Einsatz konnte ausgeschlossen werden, dass eine gefährliche Propankonzentration vorlag. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen zogen die Einsatzkräfte schließlich auch Faulgase aus der Kanalisation als mögliche Ursache in Betracht. Der betroffene Kanalbereich wurde vorsorglich gespült, anschließend konnten keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt werden.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt. Nach Abschluss aller Kontrollmaßnahmen konnte der Einsatz beendet werden.

Drei Einsätze – keine Verletzten

Mit einem Fahrzeugbrand, einer erfolgreichen Tierrettung und einer umfangreichen Erkundung wegen eines vermuteten Gasgeruchs hatte die Feuerwehr Garbsen am Freitag alle Hände voll zu tun. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnten alle drei Einsätze ohne verletzte Personen und ohne größere Folgeschäden abgeschlossen werden.

GCN/bs