Garbsen/Region Hannover – Winterlage sorgt weiter für Unsicherheit – Entscheidung über Schulbetrieb am Montag fällt am Sonntag.
Das anhaltende Winterwetter in Hannover und der Region lässt weiterhin offen, wie es in der kommenden Woche an den Schulen weitergeht. Ob der Unterricht am Montag, 12. Januar, regulär stattfinden kann oder es erneut zu Schulschließungen kommt, soll erst am Sonntagnachmittag entschieden werden. Die Entscheidung treffen die Stadt Hannover und die Region Hannover gemeinsam.
Grund für die späte Entscheidung sind die weiterhin winterlichen Witterungsbedingungen, die eine verlässliche Einschätzung der Lage erst kurzfristig ermöglichen. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Schnee, Eis und niedrige Temperaturen zu Einschränkungen im Schulbetrieb geführt.
Distanzunterricht rechtlich nur begrenzt möglich
Ein automatischer Wechsel in den Distanzunterricht ist bei witterungsbedingten Schulschließungen nicht vorgesehen. Grundlage ist eine landesweite Regelung, nach der Unterrichtsausfall aufgrund extremer Wetterlagen grundsätzlich nicht durch verpflichtenden Online-Unterricht ersetzt werden darf. Davon ausgenommen sind berufsbildende Schulen, die unter bestimmten Voraussetzungen eigenständig Distanzunterricht anbieten können.
In der Region Hannover haben bereits mehrere berufsbildende Schulen diese Möglichkeit genutzt und Unterricht in digitaler Form durchgeführt. Andere Einrichtungen entschieden sich hingegen für einen vollständigen Unterrichtsausfall, da Distanzunterricht dort organisatorisch oder inhaltlich nicht sinnvoll umsetzbar war.
Eine verbindliche Entscheidung für alle Schulen wird für Sonntagnachmittag erwartet. Eltern und Schülerinnen und Schüler müssen sich daher weiterhin auf kurzfristige Informationen einstellen. Zuerst berichtet hatte darüber die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ).
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