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Mittwoch, Februar 18, 2026
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Social Media erst ab 16? – Auch Niedersachsen prüft strengere Altersgrenzen für Jugendliche

Dieses Symbolbild wurde mit KI erstellt/GCN

Garbsen/Niedersachsen – Social Media erst ab 16? – Auch Niedersachsen prüft strengere Altersgrenzen für Jugendliche.

Die Diskussion um ein mögliches Mindestalter für soziale Medien nimmt weiter Fahrt auf. In Niedersachsen wird aktuell geprüft, ob Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat künftig erst ab 16 Jahren erlaubt sein sollten. Damit würde der Zugang für Kinder und jüngere Jugendliche deutlich stärker reguliert als bislang.

Auslöser der Debatte sind zunehmende Sorgen um die Auswirkungen intensiver Social-Media-Nutzung auf junge Menschen. Fachleute warnen vor möglichen psychischen Belastungen, Suchtmechanismen durch Endlos-Scrollen, problematischen Inhalten sowie Cybermobbing. Besonders algorithmisch gesteuerte Empfehlungssysteme stehen in der Kritik, da sie Inhalte gezielt verstärken und lange Nutzungszeiten begünstigen können.

Im Gespräch ist daher ein grundsätzliches Verbot sozialer Netzwerke für unter 16-Jährige. Alternativ werden abgestufte Modelle diskutiert: So könnten jüngere Jugendliche nur eingeschränkte Versionen von Plattformen nutzen dürfen – ohne personalisierte Empfehlungen oder andere suchtfördernde Funktionen. Eine zentrale Frage bleibt dabei die praktische Umsetzung, insbesondere bei der Altersverifikation.

Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass soziale Medien für viele Jugendliche längst Teil ihres Alltags sind – als Kommunikationsmittel, Informationsquelle und sozialer Treffpunkt. Kritiker pauschaler Verbote befürchten daher, dass ein strenges Mindestalter schwer durchsetzbar wäre oder junge Menschen auf weniger kontrollierte Angebote ausweichen könnten.

Auch für Familien in Garbsen ist das Thema hochaktuell. Zwischen Klassenchat, Kurzvideos und Influencern gehört Social Media für viele Heranwachsende selbstverständlich dazu.

Wie bewerten Sie die Überlegungen? Ist ein klares Mindestalter von 16 Jahren der richtige Schritt zum Schutz junger Menschen – oder braucht es andere Lösungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Plattformen?

GCN/bs