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Montag, September 7, 2026
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Bundesweiter Warntag – In Garbsen heulen am 10. September wieder die Sirenen

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet erneut der bundesweite Warntag statt/Symbolbild mit KI erstellt/GCN

GARBSEN –  Am Donnerstag, 10. September 2026, findet erneut der bundesweite Warntag statt. Auch die Stadt Garbsen beteiligt sich an der groß angelegten Übung von Bund, Ländern, Landkreisen und Kommunen. Ab 11 Uhr werden im gesamten Stadtgebiet die Sirenen zu hören sein. Gegen 11.45 Uhr soll die Entwarnung erfolgen.

Mit dem Aktionstag werden sowohl die technischen Abläufe als auch die verschiedenen Warnsysteme überprüft. Ziel ist es, mögliche Schwachstellen zu erkennen und sicherzustellen, dass die Bevölkerung im Ernstfall schnell und zuverlässig erreicht werden kann.

20 moderne Sirenenstandorte in Garbsen

Seit 2024 wurde das Sirenennetz in Garbsen umfassend modernisiert. Mittlerweile verfügt die Stadt über 20 Standorte mit neuen Anlagen. Bereits beim Warntag 2024 kamen diese erstmals zum Einsatz. Nun wird ihre Funktionsfähigkeit erneut im bundesweiten Zusammenspiel getestet.

„Mit 20 modernen Sirenenstandorten verfügt Garbsen heute über ein leistungsfähiges Warnnetz. Doch gute Technik allein reicht nicht aus: Im Ernstfall müssen Warnungen schnell ankommen und die Menschen wissen, was zu tun ist. Deshalb ist der bundesweite Warntag für uns ein wichtiger Test – für unsere Systeme ebenso wie für die Aufmerksamkeit und Vorsorge in der Bevölkerung“, erklärt Bürgermeister Claudio Provenzano.

Warnung auch über Handys, Apps, Radio und Fernsehen

Neben den Sirenen werden am Warntag zahlreiche weitere Warnkanäle eingesetzt. Dazu gehören Radio und Fernsehen, Internetseiten, soziale Medien sowie Warn-Apps wie NINA und KatWarn.

Zusätzlich wird über Cell Broadcast eine Warnmeldung direkt an die meisten Mobiltelefone in Deutschland verschickt. Ältere Geräte können die Nachricht unter Umständen jedoch nicht empfangen. Bürgerinnen und Bürger sollten deshalb darauf achten, dass ihr Handy eingeschaltet und mit dem Mobilfunknetz verbunden ist.

Der bundesweite Warntag soll nicht nur die Technik überprüfen, sondern die Bevölkerung auch für Warnungen in Notlagen sensibilisieren. Gleichzeitig sollen die Bedeutung und die Akzeptanz der unterschiedlichen Warnsysteme gestärkt werden.

Bevölkerung kann Rückmeldung geben

Parallel zur Probewarnung startet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Online-Umfrage. Vom 10. bis zum 17. September 2026 können Bürgerinnen und Bürger mitteilen, ob und über welchen Weg sie die Warnung erhalten haben.

Weitere Informationen sowie mehrsprachige und kindgerechte Materialien sind auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe verfügbar.

Informationen zum Garbsener Sirenenwarnnetz gibt es unter www.garbsen.de/warnung. Dort können auch die unterschiedlichen Sirenensignale angehört und ihre Bedeutungen nachgelesen werden.

GCN/bs