
Garbsen/Horst – Einstimmige Wiederwahl und große Pläne: Förderverein der Ortsfeuerwehr Horst stellt Weichen für die Zukunft.
Mehr als 70 Mitglieder sind am Sonnabend, 21. Februar 2026, zur zweiten Mitgliederversammlung des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Horst e.V. im Saal des ehemaligen Gasthauses der Familie Kruse zusammengekommen. Eine Beteiligung, die selbst den Vorstand beeindruckt.
„Das ist in der heutigen, etwas vereinsmüden Zeit eine enorme Zahl und zeigt das große Interesse der Menschen an ihrer Feuerwehr und dem Förderverein“, betonte der Vorsitzende Mathias Schröder zu Beginn der Versammlung.
Vorstand einstimmig im Amt bestätigt
Nach der Gründung des Vereins Ende 2024 mit zunächst acht engagierten Gründungsmitgliedern – unter der Federführung des damaligen Ortsbrandmeisters Dirk Wehde – hatte sich der erste Vorstand gebildet. Nun stellte sich dieses Team erstmals der Wahl durch alle Mitglieder.
Zuvor legte der Vorstand seinen Tätigkeitsbericht vor, präsentierte den Kassenbericht und wurde von der Versammlung entlastet. Das Ergebnis der anschließenden Wahl fiel eindeutig aus: Der komplette Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt.
Schröder zeigte sich sichtlich bewegt vom Vertrauen der Mitglieder: Die positiven Rückmeldungen zur bisherigen Arbeit seien überwältigend gewesen. Das klare Votum sei Ansporn und Verpflichtung zugleich, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.
Nach dem Ausscheiden von Dirk Wehde als Ortsbrandmeister im November hat dessen Nachfolger Oliver Steitz satzungsgemäß das Amt des ersten stellvertretenden Vorsitzenden im Förderverein übernommen.
Klare Ziele: 300 Mitglieder noch in diesem Jahr
Der Förderverein hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Bereits in diesem Jahr soll die Mitgliederzahl auf mindestens 300 steigen, langfristig werden 500 Unterstützerinnen und Unterstützer angestrebt.
Nach Überzeugung des Vorstandes braucht die Feuerwehr eine breite Rückendeckung aus der Bevölkerung. Diese zeige sich nicht nur in der Zahl der Aktiven und im Nachwuchs, sondern auch in der Stärke des Fördervereins und dessen finanziellen Möglichkeiten.
Mit einem Jahresbeitrag von 30 Euro könne viel bewegt werden, so der Appell des Vorsitzenden – insbesondere an Haus- und Wohnungseigentümer in Horst. Die Arbeit der Feuerwehr werde ausnahmslos freiwillig geleistet und finde oft unter hoher Belastung statt.
Junge Menschen stärker einbinden
Neben dem quantitativen Wachstum setzt der Verein auf inhaltliche Weiterentwicklung. Geplant sind Workshops, um die Mitglieder stärker in Entscheidungsprozesse einzubinden und ein breites Meinungsbild einzuholen.
Zudem soll eine junge Gruppe innerhalb des Vereins etabliert werden, um insbesondere die Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen gezielt anzusprechen und ihnen mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten zu geben.
Informationsangebote zum Bevölkerungsschutz
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung: Der Förderverein möchte die Rolle der Feuerwehr im Brand- und Bevölkerungsschutz noch stärker ins Bewusstsein rücken. Vorgesehen sind Informationsveranstaltungen zum Thema „Individuelle Vorsorge in Krisenzeiten“, um die Horsterinnen und Horster für Notfallsituationen zu sensibilisieren.
Für den Vorsitzenden steht fest: Die Feuerwehr nimmt eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben von Horst ein – sowohl beim Schutz der Bevölkerung als auch als wichtiger Bestandteil des Miteinanders im Ort. Der Förderverein versteht sich dabei als Bindeglied zwischen Feuerwehr und Bürgerschaft.
Mit der großen Beteiligung an der Mitgliederversammlung ist dafür ein deutliches Signal gesetzt worden.
GCN/bs
















