Lkw-Brand auf der A2 bei Garbsen – Winterwetter erschwert Feuerwehreinsatz massiv

Das Feuer am Lkw wurde schnell gelöscht. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Foto: Feuerwehr Garbsen

Garbsen – Lkw-Brand auf der A2 bei Garbsen – Winterwetter erschwert Feuerwehreinsatz massiv

Ein Lkw-Unfall mit anschließendem Brand hat am frühen Freitagmorgen den Verkehr auf der Bundesautobahn 2 bei Garbsen erheblich beeinträchtigt. Wie Feuerwehr und Polizei berichten, kam es gegen 6.15 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Garbsen und Wunstorf-Luthe zu dem Einsatz.

Unfall bei starkem Schneetreiben

Nach Angaben der Feuerwehr Garbsen war ein Sattelzug bei dichtem Schneetreiben verunfallt. Dabei entstand ein Brand an der Zugmaschine, später meldete die Polizei zusätzlich ein Feuer an der Hinterachse. Der Lkw drehte sich auf dem linken Fahrstreifen und prallte gegen die Mittelschutzplanke, zeitweise waren alle Fahrspuren blockiert.

Rettungsgasse fehlte – Einsatz verzögert

Die alarmierten Ortsfeuerwehren Garbsen und Horst sowie der Einsatzleitwagen der Stadtfeuerwehr machten sich mit mehreren Fahrzeugen auf den Weg zur Einsatzstelle. Aufgrund der stark verschneiten Fahrbahn und einer fehlenden Rettungsgasse kamen die Einsatzkräfte jedoch nur sehr langsam voran. Teilweise standen auch die Feuerwehrfahrzeuge selbst im Stau.

Ein alternativer Anfahrtsversuch über die Anschlussstelle Wunstorf-Luthe mit Unterstützung der Ortsfeuerwehr Dedensen wurde geprüft, musste jedoch verworfen werden, da die Abfahrt durch einen Lkw blockiert war.

Brand schnell gelöscht

Inzwischen erreichten die Einsatzkräfte aus Garbsen die Unfallstelle und konnten die Brandbekämpfung zügig aufnehmen. Das Feuer am Lkw wurde schnell gelöscht. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Foto: Feuerwehr Garbsen

Langer Rückstau und schwierige Rückfahrt

Die Polizei Hannover meldete einen größeren Rückstau im Berufsverkehr. Zeitweise war nur ein Fahrstreifen freigegeben. Auch nach dem Einsatz gestaltete sich die Rückfahrt der Feuerwehr zu den Gerätehäusern aufgrund der anhaltenden Wetter- und Verkehrslage schwierig und zeitaufwendig.

Der Einsatz zeigt erneut, wie stark Wintereinbruch, Glätte und fehlende Rettungsgassen die Arbeit der Einsatzkräfte behindern können – mit potenziell gefährlichen Folgen für alle Beteiligten.

GCN/bs