Polizei und Rettungskräfte kennen keine Feiertage

Bürgermeister Christian Grahl überreicht einen Fairtrade-Präsentkorb an die Polizeibeamten (von links) Angelika Jürgens, Diana Busch, Wolfgang Meyer-Peter und Annemarie Blume. Erster Stadtrat Walter Häfele (links) dankt André Rose für das Engagement der Johanniter. (Foto: Stadt Garbsen)

Bürgermeister und Erster Stadtrat überreichen Präsentkörbe an Einsatzkräfte

Garbsen – Auch an Weihnachten und Silvester sind die Wachen der Polizei und der Johanniter in Garbsen selbstverständlich besetzt. Als kleines Dankeschön für diesen besonderen Einsatz an den Feiertagen überreichten Bürgermeister Christian Grahl und der Erste Stadtrat Walter Häfele kurz vor Heiligabend prall gefüllte Präsentkörbe in den beiden Einsatzzentralen.

„Während die meisten Garbsener ein besinnliches Fest im Kreise ihrer Familien feiern, müssen Johanniter und Polizei auch an Weihnachten retten, helfen und sichern“, sagte Bürgermeister Grahl und fügte hinzu:

„Die Einsatzkräfte von Polizei und Johannitern kennen keine Feiertage. Sie sind 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr für die Bürger erreichbar. Das Sicherheitsgefühl in unserer Stadt wird durch diese Präsenz deutlich erhöht.“

Die Fairtrade-Präsentkörbe seien als kleine Aufmerksamkeit für diejenigen Einsatzkräfte gedacht, die an den Feiertagen in den Wachen Schichtdienst leisten, so der Bürgermeister.

„Wir sind Ihnen zu großem Dank verpflichtet, dass Sie für uns alle die Stellung halten“, sagte Walter Häfele bei der Übergabe des Präsentkorbes in der Johanniter-Rettungswache. Die Körbe enthalten unter anderem Schokolade, Tee, Kaffee und Gebäck.

Die Feiertage sind für die Polizei und die Johanniter geprägt von Einsätzen zu   Familienstreitigkeiten, Alkoholmissbrauch am Steuer und witterungsbedingten Unfällen. Ein großes Problem sei die Zunahme von Alarmierungen bei Bagatellen wie beispielsweise kleinen Schnittverletzungen.

„Es gibt Menschen, die rufen den Notarzt aufgrund eines Schnupfens an“, so André Rose, Leiter der Johanniter-Rettungswache. Dies binde unnötig Kapazitäten und führe im schlimmsten Fall zu Verzögerungen bei ernsthaften Notfällen.

GCN/jp