Container-Brände hören nicht auf – wäre hier eine Kamera-Überwachung sinnvoll?

Schon wieder ein Containerbrand Auf der Horst/Foto:privat

Garbsen – Seit längerer Zeit werden in Garbsen wieder und wieder Altpapier-Container angezündet. Es handelt sich bei diesen sogenannten Kleinstbränden in den meisten Fällen um Brandstiftung.

Auch heute Morgen brannte wieder ein Altpapier-Container auf dem Hérouville-St.-Clair-Platz in Garbsen. Seit März 2020 wurden in Garbsen immer wieder verstärkt entsprechende Brände gelegt, überwiegend wurden Altpapier-Container oder Zeitungen an Bushaltestellen angezündet. Die Polizei gab seit März über 10 Brandstiftungen dieser Art in Garbsen bekannt. (Hier geht es zu den Beiträgen) Bei dieser Häufigkeit kann man durchaus von einer Brand-Serie sprechen.

Am 25. September 2020 wurde bekannt, dass der Polizei durch Zeugenaussagen eine Gruppe Jugendlicher in Berenbostel „ins Netz“ gegangen sind. (Wir berichteten)

Trotzdem reisst die Container-Brandserie nicht ab. Seitens der Politik gab es schon einmal den Vorschlag, teilweise die Wertstoff-Inseln mit Überwachungskameras zu versehen. Das aber scheint nicht so einfach zu sein, zum Einen geht es um den Datenschutz und zum Anderen ist das ja auch Sache und Angelegenheit des Abfall-Entsorgungsunternehmens aha. Bleibt die Frage, wie kann verhindert werden, dass weiterhin Container in Garbsen mutwillig in Brand gesetzt werden?

Beobachtungen seitens der Bevölkerung und entsprechende Zeugenaussagen können hier sicher helfen.

GCN/bs