Polizei Garbsen: Suizidankündigung, Drogenfund, Fahren unter Drogeneinfluss

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    Garbsen – Am 30.04.2020, gegen 20:30 Uhr, kündigte ein 28-jähriger Altgarbsener per WhatsApp Suizid an. Eine Funkstreifenwagenbesatzung, welche die Wohnung aufsuchte, wurde durch den Verursacher nicht in die Wohnung gelassen. Die Wohnungstür musste aufgebrochen werden, da dieser sich in der Wohnung verschanzt hatte. 

    Nachdem die Tür aufgebrochen wurde, musste die Person mit Gewalt zu Boden gebracht und fixiert werden. Bei einer späteren Durchsuchung der Wohnung wurden diverse verschiedene Betäubungsmittel im Bereich der geringen Menge aufgefunden. 

    Es wurde eine Strafanzeige gegen ihn eingeleitet. Zudem wurde er aufgrund akuter Eigengefährdung zwangseingewiesen. 

    Ruhestörung mit späteren Betäubungsmittelfund 

    Altgarbsen Am Sonntag, 03.05.2020, gegen 01:30 Uhr, beschwerten sich Anwohner über Partylärm aus einer Wohnung im Haus Haberkamp 1 in Altgarbsen. Bei Überprüfung der Wohnung wurde durch die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung neben der 25-jährigen Wohnungsmieterin eine weitere 23-jährige männliche Person aus Garbsen und eine ebenfalls 23-jährige weibliche Person aus Hannover angetroffen. Alle Beteiligten wurden zur Ruhe ermahnt und sagten auch zu, ruhig zu bleiben. 

    Ca. 20 min später wurde erneut die Polizei gerufen, da die Lautstärke aus der Wohnung erneut zu nahm. 

    Dieses Mal wurden zwei Funkstreifenwagenbesatzungen zum Einsatzort entsandt. Als die eine Besatzung zur Wohnung ging, verblieb die andere Besatzung außen an der Rückseite des Hauses. Als die Kollegen an der Wohnungstür klingelten, wurde vom Balkon der Wohnung plötzlich eine größere Tasche geworfen. Die Tasche konnte dann von den draußen stehenden Kollegen aufgefunden werden und diese staunten nicht schlecht, in der Tasche wurde dann eine größere Menge Marihuana aufgefunden. 

    Daraufhin wurde die Wohnung durchsucht, die drei Personen bestritten die Tasche geworfen zu haben. Weiteres Betäubungsmittel wurden nicht aufgefunden. 

    Gegen alle drei Personen wurde eine Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. 

    Gegen die Mieterin wurde noch ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet, da bei der Durchsuchung vier sogenannte unerlaubte Polenböller aufgefunden wurden.

    Fahren unter dem Einfluss von Drogen 

    Havelse Am 01.05.2020, gegen 15:30 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte in der Hannoverschen Straße einen Ford Fiesta. Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 26-jährige Fahrer aus Hameln unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Eine Blutprobe wurde entnommen. 

    Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und es wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. 

    GCN/bs