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Ermittlungen nach Vandalismus beim TSV Havelse – Tatverdächtiger im Fokus der Staatsanwaltschaft

Im August 2025 wurde im Wilhelm-Langrehr Stadion eingebrochen/GCN

Garbsen – Ermittlungen nach Vandalismus beim TSV Havelse – Tatverdächtiger im Fokus der Staatsanwaltschaft

Im Ermittlungsfall um den großflächigen Vandalismus im Wilhelm-Langrehr-Stadion des TSV Havelse hat es einen neuen Ermittlungsstand gegeben: Nach Angaben verschiedener Medien ist ein konkreter Tatverdächtiger identifiziert worden.

Wie die liga3-online.de berichtet, bestätigte die Staatsanwaltschaft Hannover gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung, dass ein 45-jähriger Mann aus der Region Osnabrück im Zusammenhang mit den Beschädigungen vom August letzten Jahres in den Fokus der Ermittlungen gerückt sei. Der Mann soll sich zur Tatzeit im Stadion aufgehalten haben. Im Rahmen der Ermittlungen wurde demnach auch seine Wohnung durchsucht und mehrere Datenträger sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Weitere Details zur Ermittlungstaktik nannte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht; weiterhin gilt die Unschuldsvermutung.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vor einem Drittligaspiel zwischen dem TSV Havelse und dem VfL Osnabrück im August 2025.(Wir berichteten) Unbekannte Täter waren damals in das Stadion eingedrungen, hatten Gebäude, Tribünen, Banden und Tore mit lila Farbe beschmiert und mehrere Schlösser beschädigt. Mehr als 100 Graffiti-Schmierereien wurden festgestellt. Die Polizei Hannover hatte die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch aufgenommen.

Der TSV Havelse bezifferte den entstandenen Schaden seinerzeit auf mehrere Hunderttausend Euro.

Nun soll es einen Tatverdächtigen geben/GCN

Ein offizielles Statement der Staatsanwaltschaft oder Polizei zu der neuen Entwicklung wurde bislang nicht veröffentlicht; es ist nicht bekannt, ob bereits ein Haftbefehl erlassen wurde oder weitere Personen im Zusammenhang mit der Tat gesucht werden.

Der Verein hatte damals betont, dass durch die Zerstörungen auch Spiele der Kinder- und Jugendmannschaften ausfallen mussten und Ehrenamtliche vor erhebliche Herausforderungen gestellt wurden. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

GCN/bs