
Garbsen – Kunst im Rathaus – Ausstellung rückt Stadttauben in ein neues Licht.
Im Rathaus der Stadt Garbsen ist derzeit eine besondere Ausstellung zu sehen: Die Künstlerin Anna Lavrova präsentiert unter dem Titel „Beauty of the unloved“ eine farbenfrohe Mixed-Media-Serie, die sich einem eher ungewöhnlichen Motiv widmet – Stadttauben
Neue Perspektiven auf ein unterschätztes Tier
Mit ihrer Ausstellung verfolgt Lavrova ein klares Ziel: Sie möchte den Blick auf Tiere verändern, die im Alltag häufig als störend oder unattraktiv wahrgenommen werden. Im Mittelpunkt ihrer Werke stehen die Individualität und Schönheit von Stadttauben – eingefangen in einer Kombination aus Pop-Art-Elementen und realistischen Darstellungen.
Bürgermeister Claudio Provenzano betont die besondere Wirkung der Ausstellung: Sie eröffne neue Perspektiven und lade dazu ein, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen.
Kunst trifft Psychologie
Die 2000 in Moskau geborene Künstlerin bringt einen besonderen Hintergrund mit: Nach ihrem Studium der Psychologie sowie der Medien- und Instruktionspsychologie verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse über Wahrnehmung und Emotion gezielt mit ihrer künstlerischen Arbeit.
Bereits in ihrer Kindheit entdeckte Lavrova ihre Leidenschaft für die Malerei – unter anderem durch Kunstkurse bei der Garbsener Künstlerin Gabriele Rinkleff. Heute nutzt sie ihr Wissen darüber, wie Menschen sehen und fühlen, um gezielt Empathie zu wecken und Denkanstöße zu geben.
Teil einer Ausstellungsreihe im Rathaus
Die Schau ist die zweite von insgesamt vier geplanten Ausstellungen in diesem Jahr im Garbsener Rathaus. Ziel der Reihe ist es, lokalen und regionalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zu bieten – unabhängig davon, ob sie professionell arbeiten oder als Laien aktiv sind.
Auch für das kommende Jahr sind weitere Ausstellungen vorgesehen. Interessierte können sich bereits jetzt per E-Mail an [email protected] vormerken lassen.
Besuch noch bis Ende Juni möglich
Die Ausstellung befindet sich im Untergeschoss des Rathauses, direkt neben dem Eingang zu den Rathausterrassen. Besucherinnen und Besucher können die Werke noch bis Ende Juni während der regulären Öffnungszeiten kostenfrei besichtigen.
GCN/bs










