Garbsen – TSV Havelse – Zuschuss-Thema kurzfristig von Tagesordnung gestrichen – Hilfe der Steuerzahler nicht mehr nötig.
Verein findet offenbar eigene Lösung – Details bleiben offen
Überraschende Wendung im Fall des TSV Havelse: In der gestrigen Ratssitzung der Stadt Garbsen wurde das Thema einer möglichen finanziellen Unterstützung kurzfristig wieder von der Tagesordnung genommen.
Ursprünglich sollte der Rat über eine mögliche Lösung im Zusammenhang mit dem Rasentausch im Eilenriede-Stadion beraten. Doch noch vor der Behandlung des Punktes informierte die Stadtverwaltung darüber, dass der TSV Havelse inzwischen eine alternative Finanzierung gefunden hat, um die anfallenden Kosten zu decken.
Keine Belastung für den städtischen Haushalt
Damit ist klar: Die zuvor diskutierte Unterstützung in Höhe von bis zu 200.000 Euro wird nicht benötigt. Eine Belastung des städtischen Haushalts und damit der Steuerzahler entfällt.
Welche konkrete Lösung der Verein gefunden hat, wurde in der Sitzung jedoch nicht bekanntgegeben. Auch zur Höhe der Eigenleistung oder möglicher externer Partner wurden keine Details genannt.
Thema vorerst beendet
Durch die neue Entwicklung war eine weitere Beratung im Rat nicht mehr erforderlich. Der Tagesordnungspunkt wurde entsprechend gestrichen.
Damit endet vorerst eine politische Debatte, die in den vergangenen Wochen für intensive Diskussionen gesorgt hatte – sowohl im Rat als auch in der Öffentlichkeit. Zwischenzeitlich war sogar eine erneute Prüfung der finanziellen Situation des Vereins durch die Stadt angekündigt worden.
Sportlich bleibt es spannend
Während die finanzielle Frage offenbar geklärt ist, bleibt die sportliche Situation angespannt: Der TSV Havelse kämpft aktuell weiterhin um den Klassenerhalt in der 3. Liga.
Wie sich die Lage sportlich entwickelt – und welche Auswirkungen das möglicherweise auf die zukünftige Ausrichtung des Vereins hat – bleibt abzuwarten.
Viele Fragen bleiben offen
Auch wenn die finanzielle Unterstützung durch die Stadt nun vom Tisch ist, bleiben zentrale Fragen unbeantwortet: Wie genau wurde die Finanzierung gelöst? Und welche Partner oder Mittel kommen nun zum Einsatz?
Fest steht: Der Verein hat eine Lösung gefunden – ohne öffentliche Gelder aus aus der Stadtkasse.
GCN/bs














