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Rauchwarnmelder verhindert Schlimmeres – Feuerwehr muss Wohnung in Altgarbsen öffnen

Ein ausgelöster Rauchwarnmelder und aufmerksame Nachbarn haben am Freitagabend in der Mozartstraße vermutlich größeren Schaden verhindert./Fotos: FW Garbsen

GARBSEB/ALTGARBSEN – Rauchwarnmelder verhindert Schlimmeres – Feuerwehr muss Wohnung in Altgarbsen öffnen.

Ein ausgelöster Rauchwarnmelder und aufmerksame Nachbarn haben am Freitagabend in der Mozartstraße vermutlich größeren Schaden verhindert. Gegen 18.10 Uhr bemerkten Bewohner eines Mehrfamilienhauses den Alarmton eines Rauchmelders sowie Brandgeruch und verständigten umgehend die Rettungskräfte.

Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehr Garbsen, die Polizei sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Brandgeruch aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss stammte. Da sich niemand meldete und von einer möglichen Gefahr ausgegangen werden musste, öffnete die Feuerwehr die Wohnungstür gewaltsam. Unter Atemschutz verschafften sich die Einsatzkräfte anschließend Zugang zu den Räumlichkeiten.

Die Ursache für die Rauchentwicklung war schnell gefunden: In der Wohnung waren Herd und Backofen eingeschaltet, auf dem Herd schwelte ein Topf. Die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht in der Wohnung.

Die Feuerwehr schaltete die Küchengeräte ab und verhinderte so eine weitere Gefährdung. Anschließend wurden die betroffene Wohnung sowie das Treppenhaus belüftet, um den Rauch und den Brandgeruch zu beseitigen.

Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden und wieder einrücken.

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig funktionierende Rauchwarnmelder sind. Durch die frühe Warnung und das schnelle Handeln der Hausbewohner konnte die Ursache rechtzeitig entdeckt und möglicherweise ein Wohnungsbrand verhindert werden.

GCN/bs