Garbsen – Alarmanlage vertreibt Einbrecher – Polizei warnt zudem vor Trickdiebstählen an Geldautomaten
Gleich mehrere Vorfälle beschäftigen derzeit die Polizei in Garbsen. Während unbekannte Täter am Samstagmorgen versuchten, in ein Einfamilienhaus einzubrechen, warnt die Polizei gleichzeitig erneut vor Trickdiebstählen an Geldautomaten, bei denen insbesondere ältere Menschen ins Visier von Kriminellen geraten.
Versuchter Einbruch in der Anton-Freytag-Straße
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am Samstag, 16. Mai, gegen 8.40 Uhr in der Anton-Freytag-Straße zu einem versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus.
Bislang unbekannte Täter versuchten offenbar, die Terrassentür des Hauses aufzuhebeln. Während der Tatausführung wurde jedoch die Alarmanlage ausgelöst. Daraufhin ließen die Täter von ihrem Vorhaben ab und flüchteten in unbekannte Richtung.
Ein Eindringen in das Wohnhaus gelang nicht.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Anton-Freytag-Straße beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich bei der Polizei Garbsen zu melden.
Polizei warnt vor Trickdiebstählen an Geldautomaten
Darüber hinaus warnt die Polizei Garbsen vor einer Betrugsmasche an Geldautomaten. In der Vergangenheit kam es laut Polizei mehrfach zu Trickdiebstählen, bei denen insbesondere ältere Menschen Opfer wurden.
Die Täter gehen dabei häufig nach einem ähnlichen Muster vor: Während Betroffene Geld abheben oder einen Zahlungsvorgang durchführen, werden sie gezielt abgelenkt. In diesem Moment tauschen die Täter unbemerkt die EC- oder Bankkarte gegen eine andere Karte aus. Zuvor wird häufig die Eingabe der PIN ausgespäht.
Mit den erlangten Daten heben die Täter anschließend unberechtigt Bargeld ab. In mehreren Fällen entstand bereits erheblicher finanzieller Schaden.
Die Polizei rät daher:
- Bei der Eingabe der PIN das Tastenfeld möglichst mit der freien Hand oder dem Körper abzudecken
- Sich am Geldautomaten nicht durch fremde Personen ablenken oder unter Druck setzen zu lassen
- Die Geheimnummer niemals weiterzugeben
- Nach dem Zahlungsvorgang sofort zu kontrollieren, ob tatsächlich die eigene Karte zurückgegeben wurde
- Bei verdächtigen Situationen umgehend die Bank oder die Polizei zu verständigen
Wer Hinweise zu verdächtigen Personen oder Vorfällen an Geldautomaten geben kann, wird gebeten, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden.
GCN/bs















