Bewegung im Fall Mary Ann Alderton – Duldung und Aussicht auf eine Vollzeitstelle als Pflegehilfe

Mary-Ann A. (rechts) mit ihrer Cousine Heike S. aus Berenbostel. Foto; privat

Garbsen – Seit über 2 Jahren kämpft Mary Ann Alderton aus Kanada um bei Ihrer Familie in Berenbostel zu bleiben, um  hier zu leben und zu arbeiten. Jedoch sollte Sie normalerweise am 13. Januar 2019 Deutschland verlassen. Die Familie startete sogar eine Online-Petition. Wir berichteten Bericht 1 und Bericht 2 

Nun kommt Bewegung in den Fall, denn Mary Ann Alderton, die selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen will, nicht dem Staat zur Last fallen möchte und muss, hat ein vielversprechendes Jobangebot erhalten. Sie kann sofort eine Vollzeitstelle als Wohnbereichshelferin in einem Seniorenpflegeheim in Garbsen antreten. Hier wird dringend Personal gesucht und Mary Ann würde gern sofort dort anfangen.

Mary-Ann Alderton hat jetzt erst einmal eine Duldung von 4 Wochen: Foto: privat

Nach einem erneuten Gespräch mit der Ausländerbehörde der Region Hannover wendet sich die Familie jetzt an die Härtefallkommission beim niedersächsischem Ministerium für Inneres. Hier soll der Fall erneut geprüft werden. Ebenso ist zeitgleich ein erneuter Antrag auf eine Arbeitserlaubnis gestellt worden, die dringend benötigt wird, damit Mary Ann die Vollzeitstelle antreten kann.

Die Region hat nun eine Duldung von vorerst 4 Wochen ausgesprochen, somit ist die Ausreise, die am 13.01.2019 normalerweise erfolgen sollte, erst einmal vom Tisch. Nun bleibt es abzuwarten wie die Behörden reagieren und ob Mary Ann nun endlich ihrem Ziel näher kommt, hier bei uns in Garbsen zu leben und zu arbeiten.

GCN/bs