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FREI DAY Fest in Berenbostel – Schüler der Oberschule Berenbostel zeigen, wie sie die Welt verändern wollen

Zwischen Projektständen, Waffeln, Pizzaschnecken, Kinderschminken und Spielen präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre FREI DAY Projekte. /Fotos: Murray

Garbsen/Berenbostel – FREI DAY Fest in Berenbostel – Schüler der Oberschule Berenbostel zeigen, wie sie die Welt verändern wollen.

Wie sieht Schule aus, wenn junge Menschen nicht nur lernen, sondern ihre Zukunft aktiv mitgestalten? Genau das konnten zahlreiche Besucherinnen und Besucher beim FREI DAY Fest der Oberschule Berenbostel erleben. Das Schulfest stand ganz im Zeichen von Kreativität, Engagement und dem Wunsch, die Welt ein Stück besser zu machen.

Bereits zur Eröffnung durch Schulleiter Axel Dettmer und Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano wurde deutlich, dass es sich um eine besondere Veranstaltung handelt. Musikalisch sorgte der 5. Jahrgang im Rahmen des Projekts „Finde dein Talent“ gemeinsam mit der Musikschule Garbsen für einen gelungenen Auftakt. Mit Schlagzeug, Bass, Keyboard, Gesang und Gitarre begeisterten die jungen Musikerinnen und Musiker das Publikum.

Auf dem gesamten Schulgelände präsentierten die Schülerinnen und Schüler anschließend ihre FREI DAY Projekte. Zwischen Waffeln, Pizzaschnecken, Kinderschminken und Spielangeboten informierten sie über Themen wie Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Tierschutz. Viele Projekte luden die Gäste nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen ein.

So wurden beispielsweise Kronkorken für den guten Zweck bemalt, über den Schutz des Regenwaldes in Peru informiert oder Projekte für das SOS-Kinderdorf vorgestellt. Andere Gruppen zeigten, wie sie mit Insektenhotels, Fledermaushäusern und Nistkästen die Artenvielfalt auf dem Schulgelände fördern möchten.

Besonders beeindruckend war die Begeisterung, mit der die Kinder und Jugendlichen ihre Projekte präsentierten. Sie erklärten den Besuchern ihre Ideen, berichteten von bereits erreichten Erfolgen und machten deutlich, warum ihnen ihre Themen am Herzen liegen. Eine Gruppe sammelt beispielsweise Spenden für die Yanesha in Peru und verkauft dafür selbst gestaltete Mystery Boxen. „Wir mögen es, den Yanesha helfen zu können. Viele Menschen wollen ihren Lebensraum zerstören und wir möchten helfen, ihn zu schützen“, erklärte eine Schülerin aus dem sechsten Jahrgang.

Immer wieder wurde deutlich, wie wichtig den Schülerinnen und Schülern die Freiheit ist, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Viele betonten, dass sie beim FREI DAY selbst entscheiden können, woran sie arbeiten möchten und dadurch das Gefühl haben, tatsächlich etwas bewirken zu können.

Wer mehr über das Konzept erfahren wollte, konnte im Rahmen der Vortragsreihe „Blickwinkel Bildung“ an einer Gesprächsrunde teilnehmen und sich über die Hintergründe des FREI DAY sowie dessen Bedeutung für die Schulentwicklung informieren.

Neben den Projekten kam auch das gemeinsame Feiern nicht zu kurz. Fußball, Slackline, Wikinger-Schach und zahlreiche weitere Angebote sorgten für Unterhaltung. Im Schulgarten genossen viele Gäste die entspannte Atmosphäre zwischen Palettensofas, Bierbänken und viel Grün. Für echtes Sommerfest-Flair sorgte die Cocktailbar mit ihrem beliebten Getränk „School’s Out“.

Auf der Bühne setzte sich das abwechslungsreiche Programm fort. Nach dem Auftritt der Schülerband sorgte die Band „Im Endeffekt“ für Stimmung. Selbst ein Regenschauer konnte die gute Laune nicht trüben. Kurzerhand wurde das Programm ins Gebäude verlegt, wo die Band „No Resonance“ mit Hits der 90er-Jahre viele Gäste auf die Tanzfläche lockte. Den Abschluss übernahm die DJ-AG der Schule.

Als am Abend die letzten Besucher das Schulgelände verließen, blieb vor allem eine Erkenntnis: Die Ideen für eine bessere Zukunft sind längst vorhanden – und zwar mitten in unseren Schulen. Das FREI DAY Fest zeigte eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Engagement in den jungen Menschen von heute steckt.

GCN/bs