Garbsen/Osterwald – Garbsener Schützen im „Tatort“ – Osterwald Unterende wird Teil einer TV-Produktion.
Für den Schützenverein Osterwald Unterende wurde aus einer ungewöhnlichen Anfrage ein echtes Highlight: Die Mitglieder des Vereins wirkten als Komparsen in einer neuen Folge der ARD-Krimireihe „Tatort“ mit – ein Erlebnis, das so schnell wohl keiner der Beteiligten vergessen wird.
Alles begann im Jahr 2025, als die Produktion für den „Tatort“ mit dem Arbeitstitel „Schützenfest“ auf der Suche nach Komparsinnen und Komparsen war. Die Begeisterung im Verein ließ nicht lange auf sich warten. Schließlich bietet sich nur selten die Gelegenheit, selbst Teil einer großen Fernsehproduktion zu werden.
Gedreht wurde unter anderem Anfang Juli während des Schützenausmarsches in Hannover – dem Höhepunkt des größten Schützenfestes der Welt. Mitten im laufenden Festbetrieb entstanden die ersten Szenen. Zwischen Festwagen, Musikzügen und tausenden Besucherinnen und Besuchern mischte sich das Filmteam unauffällig unter das Geschehen. Eine besondere Herausforderung, denn Realität und Fiktion verschmolzen hier auf eindrucksvolle Weise.
Die Mitglieder des Schützenvereins Osterwald Unterende schlüpften dabei in die Rolle der fiktiven „Schützenkameradschaft Falkenauge von 1858“, die in die Handlung eingebunden ist. Im Mittelpunkt der Folge steht ein Mordfall, den Kommissarin Charlotte Lindholm aufklären muss – während sich zugleich weitere dramatische Ereignisse andeuten.
Für viele Beteiligte war vor allem der Blick hinter die Kulissen ein unvergessliches Erlebnis. Neben den Dreharbeiten im realen Festumzug ging es für weitere Szenen auch auf den Schützenplatz sowie nach Hamburg. Besonders beeindruckend: die Begegnung mit bekannten Schauspielerinnen und Schauspielern. Allen voran Maria Furtwängler, die seit Jahren als Kommissarin Charlotte Lindholm das Gesicht des norddeutschen „Tatorts“ prägt.
Mit viel Engagement, Neugier und jeder Menge Spaß waren die Schützinnen und Schützen bei der Sache und wurden so selbst Teil einer professionellen Filmproduktion – ein außergewöhnlicher Moment für den gesamten Verein.
Bis zur Ausstrahlung müssen sich die Beteiligten noch etwas gedulden: Geplant ist diese für die zweite Jahreshälfte 2026. Doch die Vorfreude ist bereits jetzt groß. Im Schießsportcenter „Zum Jagdschloss“ soll die Folge dann gemeinsam geschaut werden – inklusive der besonderen Momente, in denen sich die Garbsener selbst auf dem Bildschirm wiederentdecken.
GCN/bs
















