Garbsen atmet auf – 5.500 neue Bäume stärken Heitlinger Schlauchwald

Freuen sich gemeinsam über die Erweiterung des Schlauchwalds in Heitlingen: Nicolas Brand aus dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Mario Honkomp (Abteilungsleitung Immobilien- und Flächenentwicklung des Flughafens Hannover), Geschäftsführer des Flughafens Hannover Martin Roll, Bürgermeister Claudio Provenzano, Ortsrat Volker Tegtmeyer, Simon Bauermeister (Fachbereichsleitung Umwelt und Stadtgrün), sowie Heinrich Gosewisch und Günter Tegtmeyer (von links nach rechts)./Foto: Stadt Garbsen

Garbsen – Garbsen atmet auf – 5.500 neue Bäume stärken Heitlinger Schlauchwald

In einem aufsehenerregenden Umweltprojekt hat die Stadt Garbsen in Partnerschaft mit dem Flughafen Hannover den Schlauchwald in Heitlingen, ein Juwel lokaler Natur, deutlich erweitert. Die Pflanzung von 5.500 neuen Bäumen wurde kürzlich abgeschlossen und markiert einen wichtigen Schritt im Bemühen der Stadt um Klimaschutz und Biodiversität.

Seit über drei Jahrzehnten forderten die Bürger von Heitlingen eine Erweiterung des beliebten Waldstücks, und nun sind ihre Wünsche erfüllt worden. „Diese Aufforstung ist ein weiterer wichtiger Beitrag für den Klimaschutz“, erklärt Bürgermeister Claudio Provenzano. Die neuen Bäume wurden auf einer Fläche von etwa 1,2 Hektar gepflanzt, direkt angrenzend an den geschützten Schlauchwald.

Die Aufforstungsarbeiten wurden von einer spezialisierten Fachfirma durchgeführt und umfassen einheimische Baumarten wie Haselnuss, Rotbuche, Feldahorn und Stieleiche. „Es entsteht ein langlebiger Laub-Mischwald, der nicht nur eine visuelle Bereicherung darstellt, sondern auch einen wertvollen Lebensraum für die lokale Flora und Fauna bietet“, sagt Simon Bauermeister, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 42.000 Euro, finanziert durch die Stadt Garbsen und den Flughafen Hannover. „Ich freue mich, dass wir die Projektidee gemeinsam umsetzen und damit wiederholt ein Zeichen für die gute Nachbarschaft setzen“, ergänzt Dr. Martin Roll, CEO vom Flughafen Hannover. Er weist darauf hin, dass die neu bepflanzte Fläche am Schlauchwald jedes Jahr etwa 15 Tonnen CO2 bindet und Sauerstoff in äquivalentem Umfang produziert.

Dieses Projekt leistet zudem einen besonderen Beitrag zum Artenschutz, da der Schlauchwald bereits Heimat für zahlreiche seltene Vogel-, Tier- und Pflanzenarten ist. Mit der Erweiterung wird dieser wertvolle Naturraum weiter gestärkt, zum Wohle der Umwelt und der Menschen in Garbsen.

GCN/bs